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»Homoheiler« in Sachsen: PIRATEN fordern Entzug der ärztlichen Zulassung

Der NDR berichtet in seiner Panorama-Reportage Die Schwulenheiler vom 6. Mai über einen Arzt in Dresden, der sich als sogenannter ‚Homoheiler‘ betätigt und dies sogar unter falschen Angaben bei Krankenkassen abrechnet.

Die PIRATEN Sachsen fordern die Landesdirektion Sachsen dazu auf, die notwendigen Schritte für den Entzug der Zulassung aller Ärzte einzuleiten, die solche Scheintherapien praktizieren. Außerdem müssen strafrechtliche Schritte gegen diese Ärzte geprüft werden.

„Homosexualität ist keine Krankheit. Versuche, sie aus ideologischen Gründen zu behandeln sind hochgefährlich für die Betroffenen. Sie können zu psychischen Erkrankungen bis hin zu Suizidgedanken oder gar Selbsttötung führen. Ein Arzt, der so etwas praktiziert, handelt grob fahrlässig und ist zur Ausübung des Arztberufs unwürdig“, erklärt Sandra Willer, Spitzenkandidatin der PIRATEN zur Landtagswahl.

Die sächsischen PIRATEN setzen sich für die umfangreiche Gleichberechtigung von nicht-heterosexuellen Menschen, der Thematisierung von sexueller Vielfalt in den sächsischen Bildungseinrichtungen und den umfassenden Schutz vor Diskriminierung ein. Erst vergangenes Wochenende haben sie dafür auf ihrem Landesparteitag in Dresden ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen.


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